Montag, 11. April 2016

Im Literaten-Café *** How cool is that? (oder Panama hat gesprochen)



How cool is that? (oder Panama hat gesprochen)

How is how? Diese Redensart war in den vergangenen Jahrzehnten eine unverfängliche Frage um Persönlichkeiten der Öffentlichkeit zu erkennen. Was, Persönlichkeiten der Öffentlichkeit? Dies sind Menschen die große Aktivitäten öffentlich ausführen und dadurch bei vielen uns unbekannten Menschen in lebendiger Erinnerung sind.

Schauspieler zum Beispiel, wie der smarte und allseits beliebte Jackie Chan, eine ausunzähligen Filmen bekannte Ulknudel die immer wieder in seinen Filmen den Beschützer der Armen und Geächteten spielt. Oder etwa der britische Premierminister David Cameron, oder der irische Premierminister Sigmundur David Gunnlaugsson – oder etwa die Deutschen Banken die vermutlich bis zur letzten Provinzklitsche mitgeholfen haben um in Panama neue Briefkästen zu installieren.




Wir sind nicht nur mit einem weltweiten Skandal einer uns noch unbekannten Couleur konfrontiert. Wir erkennen die Substanz des Menschen. Wenn dieser Mensch in die Öffentlichkeit hinein wächst und zu einer zentralen Öffentlichkeitsfigur wird. Wie zum Beispiel ein Premierminister oder ein Weltklasseschauspieler oder ein Bankmanager. 

Wir erkennen wie diese Menschen ihr wahres „Ich“ mit Tricks und Verschleierungsmethodik vor der Öffentlichkeit verstecken. Wir begreifen dass dieser Jackie Chan seine Rollen immer nur gespielt hatte - und das dieser in der Öffentlichkeit als smarte Person bekannte Jackie lediglich ein korrupter professioneller Lügner ist. Ich bezweifle inzwischen ob ich meine Haut mit einem Händedruck mit diesem Jackie malträtieren würde – es könnte etwas hängen bleiben.

Wir erkennen dass die Eidschwüre von zwei englischsprachigen Premierministern reine Lüge und Trickkonstrukte dem Fußvolk der Wähler gegenüber waren und sind. Wir wissen aber auch das dieser Fußballgott Ulli Höhnes im Knast saß aber seine Berater und Fädenzieher nie ins Licht der Öffentlichkeit kommen werden, seine Banker und Steuerberater.  Ich erinnere mich an den ersten großen und gewaltigen Psychologen der Neuzeit, den Herrn Jesus Christus. Wie dieser den Tempel reinigte:

„……weil das Osterfest der Juden nahe bevorstand, zog Jesus nach Jerusalem hinauf. Er fand dort im Tempel die Verkäufer von Rindern, Schafen und Tauben und die Geldwechsler sitzen. Da flocht er sich eine Geißel aus Stricken und trieb sie alle samt ihren Schafen und Rindern aus dem Tempel hinaus, verschüttete den Wechslern das Geld und stieß ihre Tische um und rief den Taubenhändlern zu: ‚Schafft das weg von hier! Macht das Haus meines Vaters nicht zu einem Kaufhause…….“

In diesem Sinne hat die Süddeutsche Zeitung mit der Veröffentlichung von 2 Tbite umfassendem Datensatz der Panamapapiere die Rolle des vor zwei Jahrtausenden verstorbenen Psychologen Jesus Christus weiter geführt und mit Leben erfüllt, ebenso wie Wikileaksgründer  Julian Assange. Und wir verstehen auch wieso diese Leaksveröffentlicher dann weltweit gejagt werden wie räudige Hunde. Sie werden fast ausschließlich von denen gejagt die namentlich in den Wikileakspapieren oder in den Panamapapieren verzeichnet sind.

How cool ist that?


Sollte es etwa tatsächlich inzwischen so sein das diese moderne Welt zu einem riesigen korrupten Kaufladen verkommen ist? Demokratie sei nur ein Trickmäntelchen zum unerkannten und imaginären Verschieben von allgemeinem Volkseigentum das einzelne sich widerrechtlich angeeignet und gestohlen haben? 

Und dies alles soll unerkannt und von öffentlich rechtlichen Institutionen geschützt werden – und ein kleiner Kaufhausdiebe soll hinter Gittern gebracht werden – sozusagen als Ersatz-Kriegsschauplatz für die kriminellen Aktivitäten der Macher der Briefkastenfirmen in Panama, als Stellvertreterkrieg der weltweite agierenden Justiz also? In diesem Sinne wünsche ich eine vergnügliche Lektüre der Episoden dieses Jesus im Neuen Testament – oder beim Studium der Panamapiere auf der Internetseite der Süddeutschen Zeitung.